Diese Therapieform dient zur Vorbeugung und Behandlung von ca. 70 % aller Rückenschmerzsyndromen und der tragenden Gelenke, wie Hüfte, Knie und Sprunggelenk.
Sie trainiert die tiefe Haltemuskulatur der Wirbelsäule und der tragenden Gelenke und ist ein wesentlicher Bestandteil der ganzheitlichen Neuro - orthopädischen Schmerztherapie und der Rehabilitation.
Durch monotone Körperhaltungen zum Beispiel bei der Arbeit schwächt sich die tiefe Haltemuskulatur ab und die oberflächliche Muskulatur übernimmt die Haltearbeit. Diese kann jedoch die Stabilisation aufgrund ihrer Länge und Struktur nicht ideal sicherstellen, wird überlastet und es kommt zu haltungsbedingten Rückenschmerzen.
Daher ist es notwendig, das neuromuskuläre Zusammenspiel der tiefen Haltemuskulatur, der Wirbelsäule und der tragenden Gelenke zu trainieren, die Sensomotorik zu verbessern und die segmentale Stabilisation zu optimieren.

Daraus ergeben sich eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten wie zum Beispiel:

  • Vorbeugung von Rücken und Gelenkschmerzen
  • bei haltungsbedingten Rückenschmerzen
  • Zuständen nach Bandscheibenoperationen
  • Zuständen nach PRT
  • Zuständen nach Hüft-, Knie- oder Sprunggelenksoperationen
  • bei Wirbelgleiten
  • bei Wirbelsäulenüberbeweglichkeit
  • bei Fersensporn, Achillessehnenreizungen, Patellaspitzensyndromen
  • Instabilität von Hüft-, Knie- und Sprunggelenken
  • Zustände nach Implantation von Hüft-, Knie- und Schulterprothesen

Zurück zu Physiotherapie/Krankengymnastik